Cellulite – ein Mülldepot des Körpers

Cellulite – ein Mülldepot des Körpers

Eingetragen bei: Allgemein | 0

Ihre Oberschenkel, Ihr Bauch oder auch Ihr Po weisen nicht mehr die Festigkeit auf wie früher? Sie möchten Ihre Orangenhaut beseitigen? Wir zeigen Ihnen Massnahmen wie Sie Ihre Figur sichtbar festigen und straffen können.

Cellulite – Eine Ansammlung von Schlacken

Cellulite ist eine Ansammlung von Stoffwechselschlacken im Bindegewebe. Stoffwechselschlacken bezeichnet man all das, was der Körper nicht mehr verarbeiten und ausscheiden kann – den so genannten Körpermüll. Dazu gehören Medikamentenrückstände und andere Toxine, Umweltgifte im Allgemeinen, aber vorallem Lebensmittel, die dem Körper in einem Übermass zugemutet werden. Hier sind in erster Linie die tierischen Eiweisse, sowie der Industriezucker zu nennen.

Diese Stoffwechselschlacken sorgen zum einen für eine Übersäuerung des Körpers und zum anderen für die unschönen Dellen, die sich hauptsächlich am Po, an den Oberschenkeln und an den Oberarmen ausbreiten.

Das Bindegewebe – unser Nährstoffdepot

Das Bindegewebe dient dem Körper normalerweise als Nährstoffdepot. Sind genügend Nährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) eingelagert, ist das Bindegewebe fest und elastisch. Aufgrund der permanent anfallenden Stoffwechselschlacken, beginnt es früher oder später förmlich zu verstopfen. Die Folge hieraus ist die sichtbare Veränderung des Bindegewebes und somit die Entstehung der Cellulite.

Die Entstehung von Cellulite

Um der Verschlackung, und der damit einhergehenden Übersäuerung des Körpers entgegenwirken zu können, benötigt der Organismus Mineralstoffe (Basen) zur Neutralisation der anfallenden Säuren. Da das Bindegewebe ein Mineralstoffdepot ist, werden dort als Erstes die Mineralstoffe zur Säureneutralisation entnommen. Auf diese Weise wird das Bindegewebe entmineralisiert.

Anstelle der Mineralstoffe werden dort die neutralisierten Schlacken eingelagert. Dadurch wird aus dem einstigen Nährstoffdepot eine Mülllagerung. Das ehemals feste Bindegewebe bekommt eine weiche Struktur und es bilden sich Dellen.

Was sind die Folgen der Cellulite für den Körper?

Mit der Entwicklung der Cellulite macht der Körper auf die Übersäuerung bei gleichzeitiger Entmineralisierung des Bindegewebes aufmerksam. Durch diese Entmineralisierung wird auch die Grundregulation des Bindegewebes (Nährstoffe aufnehmen und Schadstoffe abgeben) erheblich beeinträchtigt. Das wiederum hat zur Folge, dass der gesamte Organismus mit der Zeit verschlackt und ein Nährstoffdefizit aufweist. Dieses Defizit kann neben der Cellulite zu den unterschiedlichsten Gesundheitsstörungen führen, die wir heute alte Zivilisationskrankheiten kennen.

Das erfolgreiche Konzept zur Beseitigung der Cellulite

Die beschriebenen Zusammenhänge verdeutlichen, dass der Cellulite ursächlich eine Übersäuerung des Körpers vorausgeht. Dadurch wird nachvollziehbar, dass das Cellulite-Problem über ausschliesslich äussere Massnahmen nicht zu lösen ist. Zur dauerhaften Umkehr der Cellulite muss vielmehr die Grundregulation des Bindegewebes wieder hergestellt werden. Dazu sind verschiedene Massnahmen erforderlich:

  • Ernährung: Nehmen Sie so wenig säurebildende Lebensmittel (Alkohol, Kaffee, Cola, andere süsse Getränke, tierisches Eiweiss, Weissmehl, weisser Zucker etc.) wie möglich zu sich. Erhöhen Sie den Anteil basenbildender Lebensmittel (Obst, Gemüse, Salate). Trinken Sie täglich 2,5 bis 3 Liter stilles Wasser. Gleichen Sie das vorhandene Mineralstoffdefizit durch die Zufuhr konzentrierter, organischer Mineralstoffe (diese sind für den Körper optimal verwertbar) aus. Mineralstoffe binden eingelagerten Stoffwechselschlacken und schwemmen sie aus. Gleichzeitig findet eine Remineralisierung des Bindegewebes statt. Die Übersäuerung des Körpers kann auch zu einer Einlagerung von Wasser führen. Das zeigt sich in unterschiedlichen Symptomen, wie beispielsweise in geschwollenen Fingern oder Augen, in Beinen die beim Ausziehen der Strümpfe einen roten Striemen aufweisen, in schweren Beinen und einem ständigen Gefühl von Müdigkeit oder Lustlosigkeit etc.
  • Massage: Massieren Sie die betroffenen Stellen 2 x täglich. Der besondere Effekt von Massagen wird durch die starke Aktivierung der Durchblutung – und der damit einhergehenden Aktivierung des Stoffwechsels erreicht.
  • Komplementärmedizin: Die Traditionelle Chinesische Medizin kann mit Akupunktur und Tuina-Massage diese Aktivierung beschleunigen und gleichzeitig Ihr Körpereigenes Immunsystem stärken.
  • Bewegung: Bewegen Sie sich am besten täglich mind. 20 Minuten lang – möglichst an frischer Luft. Das aktiviert den Stoffwechsel ebenfalls und sorgt für eine schnellere Ausschwemmung der Schlacken. Zudem wird die Sauerstoffzufuhr im Körper erhöht und die Lymphtätigkeit angeregt.

Diese Massnahmen führen dazu, dass die Ursache der Cellulite angegangen und das Problem mit der Orangenhaut beseitigt wird. So ist die Umkehr des erschlafften Bindegewebes und daher die Beseitigung der Cellulite möglich. Der Körper wird in seiner Entschlackung optimal unterstützt, dass das Bindegewebe schon bald wieder seine zuvor vorhandene Festigkeit und seine optische Schönheit zeigen kann.