Sommertipps nach TCM

Sommertipps nach TCM

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Im Sommer durchläuft die Sonne ihren höchsten Punkt am Himmel, es ist die wärmste Jahreszeit. Die Energie fliesst nach aussen (Yang) – beim Menschen genauso wie in der Natur. Die im Frühling gewachsenen Pflanzen und Blumen reifen nun heran, Blüten bringen Früchte hervor, die Natur zeigt ihren Überfluss und ihre Wärme. Der Sommer ist gemäss der Traditionellen Chinesischen Medizin dem Element Feuer zugeordnet. Die dazugehörigen Organe sind Herz und Dünndarm.

So unterstützen Sie Ihr Feuer-Element:
  • Vermeiden Sie Stress. Wenn kein Urlaub möglich ist, gestalten Sie Ihre Freizeit bewusst. Tanken Sie Licht und Wärme. Auch im Sommer sollten Sie sich körperlich fit halten. Wenn wir uns bewegen, kann auch unsere Energie (Qi) frei fliessen.
  • Trinken Sie energetisch kühlende (keine kalte) Getränke wie z.B. frischen Pfefferminztee, grünen Tee oder Zitronenwasser. Vorsicht ist bei eisgekühlten Getränken und Eis geboten, da dadurch die Verdauungsorgane zu stark abgekühlt werden. Warme oder sogar heisse Tees helfen uns hingegen zu schwitzen und der Schweiss wiederum kühlt dann den Körper.
  • Essen Sie leichtverdauliche und erfrischende Speisen wie saftreiches Obst (Erdbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren usw.), gedämpftes wasserreiches Gemüse und Salate, Tofu und Sojaprodukte, Biogeflügel und Biofleisch Verzichten Sie auf stärk wärmende Gewürze wie Chili, Knoblauch, Ingwer oder Zimt und auf ölige und fettige Speisen. Rohkost kann in dieser heissen Jahreszeit vermehrt gegessen werden. Auch gekocht oder gedünstet behalten die Gemüse ihre kühlende Wirkung.
  • Übung zur Regulierung des Qi und zur Unterstützung der Herzfunktion:
    Sitzen Sie in aufrechter Position. Lassen Sie die Arme zwischen den Oberschenkeln hängen. Atmen Sie gleichmässig. Schliessen Sie die Hände zur Faust und atmen Sie währenddessen aus. Atmen Sie ein, wenn Sie die Hände wieder locker lassen. Wiederholen Sie diese Uebung 5 bis 8 mal ohne Unterbrechung.
    Diese Übung reguliert das Qi und den Blutfluss. Durch den Faustschluss werden von den Fingern die sogenannten Laogon-Punkte im Zentrum der Handflächen massiert, die das Herz in seiner Tätigkeit unterstützen.